Forsythie

Die gelbe Pracht im Frühling

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Wusstet ihr, dass...

... die Forsythie einen Bruder hat, der fast genauso aussieht, wie sie? Der Winterjasmin sieht zwar fast genauso aus, blüht aber viel eher als die Forsythie, nämlich im Winter.

Steckbrief

Die Forsythie stellt sich vor:

Die Forsythie wird auch Goldglöckchen genannt und weltweit gibt es 7 verschiedene Arten. Besonders verbreitet ist die Forsythie in Ostasien und sie gehört zu den Ölbaumgewächsen. Damit ist die Pflanze mit dem Olivenbaum verwandt. Benannt wurde die Pflanze nach dem englischen Gärtnermeister William Forsyth. Der hatte im Laufe seines Lebens mehrere königliche Gärten gestaltet.

Wie blüht die Forsythie?

Die Forsythie blüht zum Glück schon ab Anfang März. Das bedeutet, dass sie schnell tolle Farbe in unsere Gärten bringt. Die kleinen gelben Blüten sehen aus wie kleine Glöckchen und haben vier Blütenblätter. Das Tolle: die Blüten erscheinen nahezu überall an der Pflanze, auch an den älteren Zweigen. Leider liefern die Blüten aber weder Nektar noch verwertbare Pollen und führen Insekten mit ihrer tollen Ausstrahlung in die Irre.

Wie wächst die Forsythie?

Meist wird die Forsythie zwischen 2 und 3 Meter groß. In jungen Jahren wächst sie noch aufrecht, wenn die Pflanze älter wird hängen die Zweige aber schnell etwas nach unten. Aber auch an den älteren Zweigen bilden sich immer wieder neue junge Zweige, sodass die Pflanze stetig wächst und frische Blüten bekommt. An den jungen Trieben ist die Rinde olivgrün, an den älteren Zweigen ockergelb bis graugelb.

Wo wächst die Forsythie besonders gut?

Die Forsythie liebt sie Sonne. Kein Wunder, denn die kleinen gelben Blüten müssen ja irgendwo ihre Farbe her haben. Natürlich färbt die Sonne nicht die Blüten gelb, aber die Pflanze bildet im Halbschatten und Schatten längst nicht so viele Blüten aus, wie in der Sonne. Auch der Wuchs lässt im Schatte nach und die Sträucher bekommen keine dichte Krone. Ansonsten fühlt sich die Forsythie in jedem Boden wohl und stellt nur wenig Ansprüche.

Das solltet ihr unbedingt wissen:

So schön die Forsythie auch aussieht, ihre Blüten halten nicht das, was sie versprechen. Während im Frühling an den Frühlingsboten ordentlich gebrummt und gesummt wird, ist an den Forsythien absolute Stille. Die Blüten enthalten nämlich kein Essen für Biene und Co. Zum Glück sind Bienen schlaue Insekten und merken sich nach den ersten ein oder zwei Besuchen, dass sie an der Forsythie nichts zu Essen bekommen und besuchen die Mogelpflanze nicht wieder. Wenn ihr eine Forsythie im Garten habt, solltet ihr Biene und Co. also eine andere Pflanze zur Nahrungssuche bereitstellen.

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