Seidelbast

Die giftige Wildpflanze

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Wusstet ihr, dass...

... Seidelbast zwar hübsch aussieht, aber sehr giftig ist? Ihr solltet lieber einen großen Bogen um die Pflanze machen, damit euch nichts passiert.

Steckbrief

Der Seidelbast stellt sich vor:

Zu der Gattung Seidelbast gehören mittlerweile an die 70 Arten, die hauptsächlich aus Kleinasien, dem Kaukasus und Sibirien kommen. Seidelbast trägt den botanischen Namen Daphne, was aus dem Griechischen übersetzt „Lorbeer“ bedeutet. Das liegt daran, dass der Seidelbast durch seine Blätter fast so aussieht wie Lorbeer. Übrigens: der Seidelbast steht auf der roten Liste der geschützten Wildpflanzen!

Wie blüht der Seidelbast?

Mit ein bisschen Glück könnt ihr schon Anfang März einige Blüten an dem Seidelbast erkennen. Die sind klein und können entweder Weiß oder Hell- und Dunkelrosa sein. Die Blüten verströmen einen intensiven Geruch. Einige lieben diesen Geruch, andere hassen ihn. Wenn ihr mal einem Seidelbast begegnet, könnt ihr selbst entscheiden, ob die Blüten gut riechen oder nicht. Aus den Blüten werden übrigens kleine rote Beeren.

Wie wächst der Seidelbast?

Seidelbast ist in der Regel ein Klein- oder Zwergstrauch. Das erklärt auch, warum er nur eine Größe von 40 Zentimetern bis zu 1,25 Metern erreicht. Die Blätter vom Seidelbast sind sommergrün und sind meist schmal und eher länglich. Witzig ist, dass sich die Blätter manchmal am Rand einrollen. Die Rinde des Strauches ist hellbraun bis graubraun. Je älter der Seidelbast wird, desto grauer wird die Rinde.

Wo wächst der Seidelbast besonders gut?

Sonne und Halbschatten bekommen dem Seidelbast besonders gut. Dort fühl er sich wohl und wächst und gedeiht. Die Erde könnt ihr am besten mit Steinen oder Schotter mischen, denn der Seidelbast mag einen lockeren, durchlüfteten und gut durchlässigen Boden. Da der Seidelbast mit der Zeit dicke und verzweigte Wurzeln bildet, solltet ihr euch bei dem Standort ganz sicher sein. Umpflanzen wird später nämlich schwierig.

Das solltet ihr unbedingt wissen:

So verlockend die roten Beeren des Seidelbast auch sind: sie sind giftig! Und das nicht nur schwach sondern total giftig. Auch wenn ihr beobachten könnt, dass Vögel die roten Beeren ohne Probleme essen, dürft ihr das auf keinen Fall nachmachen. Schon 10 dieser kleinen roten Beeren können für euch tödlich sein. Aber dass ihr nicht einfach irgendwelche Beeren aus dem Garten essen dürft, wisst ihr ja. Bevor ihr irgendetwas essen wollt, fragt immer eure Eltern!

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