Unsere heimischen Singvögel

Wer zwitschert denn da?

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Singvögel

Amsel, Drossel, Fink und Star – und die ganze Vogelschar! Ihr kennt das: da will man in den Ferien ausschlafen und was passiert? Draußen gibt es schon vor Sonnenaufgang ein wahres Vogelkonzert.

Das singt in euren Gärten

Vom Waldvogel zum Gartenvogel

Der Vogel, den ihr unter Garantie schon mal in eurem Garten gesehen habt, hat einen gelben Schnabel und schwarze Federn. Es geht um die Amsel. Die Amsel war vor etwa 150 Jahren noch ein Waldvogel, der sich eher vor uns versteckt hat. Heute ist die Amsel in fast jedem Garten anzutreffen und die in Deutschland häufigste Vogelart. Die Männchen sind schwarz, die Weibchen eher braun uns haben ähnlich gefärbte Federn wie die Jungvögel. Die Amsel ist viel auf dem Boden unterwegs und sucht dort nach Nahrung. Wenn ihr eine Amsel seht, die den Kopf schräg hält: damit lauscht die Amsel nach Bodentieren wie Regenwürmern, Schnecken und Insekten.

Der Schönling unter den Sängern

Seien wir mal ehrlich: in jeder Clique gibt es einen Schönling, oder? So auch bei den Singvögeln. Da ist es der Buchfink. Das Männchen hat ein prachtvolles und buntes Gefieder, die Brust ist weinrot und der Kopf blaugrau. Und obwohl der Buchfink lieber im Wald lebt, ist er ab und zu auch bei uns in den Gärten anzutreffen. Wenn ihr Ende Februar schon einen Vogel singen hört, dann kann das der Buchfink sein. Manchmal singt er dann schon mehrere hundert Mal pro Stunde. Ab und zu ist auch der Buchfink auf dem Boden unterwegs, die meiste Zeit verbringt er aber in Baumkronen und Büschen. Wenn ihr ihn nicht sehen könnt, hören werdet ihr ihn auf jeden Fall!

Die freche Meistersängerin

Die einen sehen schön aus, die anderen haben einen tollen Gesang. Die Kohlmeise kann beides! Die Kohlmeise habt ihr mit Sicherheit auch schon mal in eurem Garten gesehen. Ihr erkennt sie an ihrem schwarz-weißen Kopf, der gelben Unterseite und dem schwarzen Streifen auf ihrem Bauch. Und sie ist auch kaum zu überhören. Obwohl es nicht so einfach ist, eine Kohlmeise an ihrem Gesang zu bestimmen, sie kann andere Meisen nämlich stimmlich perfekt nachmachen. Wenn ihr noch keine Kohlmeise in eurem Garten habt, könnt ihr einfach Nistkästen aufhängen. Die nimmt die Kohlmeise sehr gerne an und schon könnt ihr kleine Kohlmeisen bei ihren ersten Flugversuchen beobachten.