Maiglöckchen: süßer Duft braucht Schutz

Der Vorbote des Sommers

titel

Maiglöckchen

Maiglöckchen, die euch in der freien Natur über den Weg laufen dürft ihr nicht einfach mitnehmen, sie stehen nämlich unter Naturschutz. Es gibt aber genug Gründe, Maiglöckchen im eigenen Garten selbst zu pflanzen!

Der Hingucker im Mai

Ein Maiglöckchen will hoch hinaus

Das Maiglöckchen ist bei uns in Europa, aber auch in Asien und Nordamerika heimisch. Bei uns habt ihr Maiglöckchen bestimmt schon mal im Wald oder auf Wiesen gesehen. Da fühlen sich die Maiglöckchen nämlich auch am wohlsten. Aber: auch im Gebirge findet man die Pflanze mit den zarten glockenförmigen Blüten. Maiglöckchen wachsen sogar noch auf 1.900 Metern Höhe und bilden dort meist große Gruppen. Eine kleine Pflanze also, die es ganz schön in sich hat und einiges wegstecken kann.

Kein anderer Name würde besser passen

Das Maiglöckchen wird auch Mai-Blume, Mairöschen oder Mai-Lilie genannt. Und wie alle Namen schon vermuten lassen, blüht das Maiglöckchen im Mai. Deshalb ist es auch sehr beliebt zum Muttertag. Wenn ihr eurer Mama also eine Freude machen wollt, könnt ihr süß duftende Maiglöckchen zu einem Strauß binden. Aber nehmt dafür nur die Maiglöckchen aus eurem Garten! In der freien Natur stehen die Pflanzen nämlich unter Naturschutz und ihr dürft sie nicht einfach im Wald oder von der Wiese pflücken. Den Duft der Maiglöckchen bekommt ihr aber auch als Parfüm oder in anderen Kosmetikprodukten.

Ein grüner Teppich im Garten

Wenn ihr ganz sicher gehen wollt, dass ihr auch nur Maiglöckchen pflückt, die ihr auch pflücken dürft, dann solltet ihr euch eigene Pflanzen in eurem Garten zulegen. Das tolle an Maiglöckchen ist nämlich, dass sie sich sehr schnell zu einem großen grünen Teppich ausbreiten und ihr nur ein paar Pflanzen in die Erde setzen müsst, damit ihr ein Maiglöckchen-Meer bekommt. Und der tolle Duft, den die weißen glockenförmigen Blüten im Mai verströmen, macht den Start in den Sommer noch schöner!